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Belle-ile-en-Mer

  • Autorenbild: roehlprojekt
    roehlprojekt
  • 11. Okt. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Insel in der Bucht von Biskaya, lediglich 15km vom Festland entfernt, 17km lang und 9km breit. Sie ist die größte Bretonische Insel und gehört zum Ponant Archipel.

Mit Fähre gelangt man in ca.45 min hinüber. Ich hatte mir Tickets gekauft und bin gestern(10.10.2023) samt Fahrrad übergesetzt. Ich wollte mir die Insel erradeln, was bei der Größe auch nicht wirklich schwierig ist. Wenn man kein Rad dabei hat, bekommt man in Le Palais, der Ort, in dem man ankommt, auch Fahrräder(auch Elektro-) oder Mopeds ausgeliehen.

Le Palais hat eine die Stadt überragende Zitadelle, die auch noch gut mit Kanonen bestückt ist. Le Palais hat eine Stadtmauer (Fertigstellung 1877 - Bauzeit 74 Jahre - nicht vergleichbar mit unserem BER), welche als die schönste Stadtmauer des ersten französischen Kaisrrreichs bezeichnet wird. Nun muss ich ehrlich gestehen, ich kenne nicht so viele Stadtmauern aus diesem Zeitbereich, um sie vergleichen zu können. Doch da die Stadtmauer mit den vielen Nischen/Grotten/Torbögen einen wirklich passablen Eindruck macht, soll es wohl so sein.

Auf der Insel sind drei(zumindest nur die hab ich gesehen) farblich markierte Radtouren ausgewiesen(rot/grün/gelb) und lassen sich, weil zumeist asphaltiert, hervorragend befahren.

Als erstes bin ich in Richtung Locmaria, ein Örtchen an der Ostspitze der Insel, gefahren.

Unterwegs an einigen Stränden vorbei, aber natürlich auch mit der entsprechenden Schwimm- und Abkühlpause.

Strand, wohin das Auge blickt, manchmal ein paar Wasserwanderer, ansonsten wie leergefegt. Die Wasserwanderer sind im Übrigen keine Wasserwanderer, wie wir sie landläufig kennen, mit einem Boot unter dem Hintern. Das sind Menschen im Neopren, die bis zur Brust im Wasser parallel zur Küste entlanglaufen.

In Locmaria sollte man sich unbedingt die im romanischen Stil erbaute Kirche Notre-Dame de Locmaria anschauen. Das stand auch auf meinem Plan, nur leider wurde die Kirche renoviert. Allerdings rangt sich eine Legende um diese Kirche: holländische Piraten sollen vor der Kirche einen Baum gefällt haben, um den Stamm als Ersatz für den gebrochenen Mast zu verwenden. Die Jungfrau Maria jedoch verformte den Stamm, sodass er unbrauchbar wurde.

Seitdem kamen viele Pilger dorthin, um " Notre-Dame de Bous Tors" (Unsere Liebe Frau des krummen Holzes) zu danken.

Da es relativ warm war(27 Grad) bin ich dann tatsächlich nicht über die gesamte Insel gefahren, sondern bin dann eher immer zwischendurch mal ins Wasser gesprungen.

Typisch für die Insel sind die weißen, teilweise mit rechteckigem Schiefer gedeckten Häuser. Alle Häuser haben Fensterläden, wobei marineblau vorherrschte, aber auch rot, grün, gelb, lila sind verwendete Farben.

Auf der Rückfahrt von der Insel zogen dicke Wolken auf, in der Ferne konnte man es regnen sehen.

Und so haben sich die Temperaturen heute abgekühlt.

 
 
 

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